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Das Jahr 1923: Die Zerreißprobe der Weimarer Republik

Buchempfehlung des Deutschlandfunks vom 13..01.2023

Ruhrbesetzung, Hyperinflation, Hitler-Putsch – im Jahr 1923 musste die Weimarer Republik viele Krisen überstehen. Mehrere Bücher unterschiedlicher Machart beleuchten das spannungsgeladene Jahr und setzen Bezüge zur Gegenwart. 

„Kein Volk der Welt hat erlebt, was dem deutschen ‚1923‘-Erlebnis entspricht“, erinnerte sich 1939 der Journalist Sebastian Haffner im englischen Exil. Und der Schriftsteller Stefan Zweig schrieb etwa zur gleichen Zeit in seiner Autobiographie „Die Welt von gestern“, dass er eigentlich geglaubt habe, Geschichte gründlich zu kennen, doch seines Wissens habe sie Zitat: „nie eine ähnliche Tollhauszeit in solchen riesigen Proportionen produziert.“ Von dieser „Tollhauszeit“ des Jahres 1923 erzählen gleich mehrere Bücher, die in diesen Wochen erschienen sind.

„Es war ein Jahr, in dem die Geldentwertung schwindelerregende Ausmaße annahm, in dem faktisch ein Ausnahmezustand in Permanenz herrschte, das politische System dem Kollaps nahe war, rechte und linke Extremisten zum Sturm auf die Republik ansetzten und separatistische Bewegungen den Bestand des Reiches bedrohten.

„Der Untergang der Weimarer Republik war keineswegs zwangsläufig. Sie hatte 1923 eine erstaunliche Überlebensfähigkeit bewiesen“, schreibt Volker Ullrich in seinen Schlussbetrachtungen. Aber eben doch keine langfristige Stabilität. Es ist nicht einfach, das Jahr 1923 in all seinen Aspekten zu fassen – und zu verorten, das machen alle drei Autorinnen und Autoren klar. Gerade deswegen lohnt die Lektüre – am besten nebeneinander.

https://www.deutschlandfunk.de/die-zerreissprobe-der-weimarer-republik-1...

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