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ISBN/EAN: 978-3-406-79103-1
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
441 S.
Format (T/L/B):
3.7 x 22.3 x 15 cm

Hersteller:
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
produktsicherheit@beck.de
Wilhelmstraße 9
DE 80801 München


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Unser Tipp für Sie

Buchempfehlung des Deutschlandfunks vom 13..01.2023

Ruhrbesetzung, Hyperinflation, Hitler-Putsch – im Jahr 1923 musste die Weimarer Republik viele Krisen überstehen. Mehrere Bücher unterschiedlicher Machart beleuchten das spannungsgeladene Jahr und setzen Bezüge zur Gegenwart. 

„Kein Volk der Welt hat erlebt, was dem deutschen ‚1923‘-Erlebnis entspricht“, erinnerte sich 1939 der Journalist Sebastian Haffner im englischen Exil. Und der Schriftsteller Stefan Zweig schrieb etwa zur gleichen Zeit in seiner Autobiographie „Die Welt von gestern“, dass er eigentlich geglaubt habe, Geschichte gründlich zu kennen, doch seines Wissens habe sie Zitat: „nie eine ähnliche Tollhauszeit in solchen riesigen Proportionen produziert.“ Von dieser „Tollhauszeit“ des Jahres 1923 erzählen gleich mehrere Bücher, die in diesen Wochen erschienen sind.

„Es war ein Jahr, in dem die Geldentwertung schwindelerregende Ausmaße annahm, in dem faktisch ein Ausnahmezustand in Permanenz herrschte, das politische System dem Kollaps nahe war, rechte und linke Extremisten zum Sturm auf die Republik ansetzten und separatistische Bewegungen den Bestand des Reiches bedrohten.

„Der Untergang der Weimarer Republik war keineswegs zwangsläufig. Sie hatte 1923 eine erstaunliche Überlebensfähigkeit bewiesen“, schreibt Volker Ullrich in seinen Schlussbetrachtungen. Aber eben doch keine langfristige Stabilität. Es ist nicht einfach, das Jahr 1923 in all seinen Aspekten zu fassen – und zu verorten, das machen alle drei Autorinnen und Autoren klar. Gerade deswegen lohnt die Lektüre – am besten nebeneinander.

https://www.deutschlandfunk.de/die-zerreissprobe-der-weimarer-republik-100.html

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Beschreibung

1923 - GESCHICHTE EINES EXTREMEN JAHRES'Kein Volk der Welt hat erlebt, was dem deutschen 1923-Erlebnis entspricht', schrieb Sebastian Haffner im englischen Exil, und Stefan Zweig befand, dass die Geschichte noch 'nie eine ähnliche Tollhauszeit in solchen riesigen Proportionen produziert' habe. Volker Ullrich erzählt auf breiter Quellenbasis die Geschichte dieses Jahrs am Abgrund, das in manchem auf fatale Weise an die heutige Gegenwart erinnert. Nach der vielgerühmten Hitler-Biografie und dem Bestseller 'Acht Tage im Mai' legt der renommierte Journalist und Historiker nun das Panorama einer aus den Fugen geratenen Zeit vor, die Chronik eines in jeder Hinsicht extremen Jahres. 1923 erlebt Deutschland einen Sturz ins Bodenlose. Französische und belgische Truppen marschieren ins Ruhrgebiet ein. Die Hyperinflation erreicht ihren bizarren Höhepunkt und stürzt breite Bevölkerungsschichten ins Elend. Während die Vergnügungsindustrie boomt, herrscht politisch der Ausnahmezustand. Separatistische Bewegungen bedrohen den Bestand des Reiches, rechte und linke Extremisten setzen zum Sturm auf die Republik an, und in München bereitet ein Mann einen Putschversuch vor, dessen Name sich der Welt noch einprägen wird: Adolf Hitler. Volker Ullrich über das Schicksalsjahr der Weimarer RepublikEine fundierte Darstellung der historischen Konstellationen, die zum Krisenjahr 1923 führtenVom Autor des Bestsellers "Acht Tage im Mai"

Über Volker Ullrich

Volker Ullrich ist Historiker und leitete von 1990 bis 2009 bei der Wochenzeitung "Die ZEIT" das Ressort "Politisches Buch". Zu seinen Werken gehören die zweibändige Biografie "Adolf Hitler" (2013 und 2018) sowie der Bestseller "Acht Tage im Mai" (2020 und C.H.Beck Paperback 2021).