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28.10.2020
Deutsch
320 S.
2.5 x 19 x 12.5 cm
Diogenes Verlag AG
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CH 8032 Zürich
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truepages UG (haftungsbeschränkt)
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Buchempfehlungen des Deutschlandfunks vom 19.1.2021
Die US-amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith gilt als Meisterin des psychologischen Kriminalromans. Die feine Mechanik ihrer Erzählkunst lässt sich bereits in den Kurzgeschichten der noch jungen Autorin bewundern. Diese Short Storys sind nun zu ihrem 100. Geburtstag in einem Band erschienen.
Die in diesem Band versammelten Kurzgeschichten sind zwischen 1939 und 1949 entstanden. 1941 ist Highsmith 20 Jahre alt, kurz darauf hat sie ihren College Abschluss in der Tasche. Sie verdingt sich als Comic-Texterin, nimmt Absagen für ihre ersten Romanversuche entgegen. Sie ist in der New Yorker Boheme unterwegs, verwickelt sich in Liebschaften mit anderen Frauen, trinkt zu viel, hadert mit ihrer Homosexualität.
Bereits ihr erster Roman, „Zwei Fremde im Zug“, wurde von Alfred Hitchcock verfilmt und zum Bestseller. Krimiautorin Patricia Highsmith gelang es unnachahmlich, Mörder oder Erpresser sympathisch erscheinen zu lassen. Am 19. Januar 1921 wurde sie in Fort Worth, Texas, geboren. „Wie macht man den Helden sympathisch oder wenigstens einigermaßen sympathisch? Ich kann nur dazu raten, einen Mörder-Helden mit möglichst vielen angenehmen Eigenschaften zu versehen: Großmut, Freundlichkeit zu gewissen Mitmenschen, eine Vorliebe für Malerei oder Musik oder Kochen. Diese Eigenschaften können ganz amüsant wirken als Kontrast zu seinen verbrecherischen oder mörderischen Wesenszügen.“
https://www.deutschlandfunk.de/patricia-highsmith-ladies-begierde-und-begehren.700.de.html?dram:article_id=491072