Thomas Meyer: Was soll an meiner Nase bitte jüdisch sein?

Buchempfehlungen des Deutschlandfunks vom 23.3.2021

Der Schweizer Autor Thomas Meyer wurde nie verprügelt, weil er Jude ist. Aber doch viele Male verspottet, beleidigt und mit den abwegigsten Behauptungen konfrontiert. Irgendwann hörte er auf zu diskutieren und begann damit, seine Erlebnisse aufzuschreiben. Entstanden ist ein Buch, gespickt mit erschreckenden Details.

In seinem neuen Buch „Was soll an meiner Nase bitte jüdisch sein?“ beschäftigt sich der Schweizer Schriftstellers Thomas Meyer also mit Formen des alltäglichen Antisemitismus. Thomas Meyer, 1974 in Zürich geboren ist Sohn eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter. Das Jüdische spielt im facettenreichen Schaffen des Schweizers eine zentrale Rolle. Sein 2012 erschienener Debütroman „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ war für den Schweizer Buchpreis nominiert. Meyer hatte auch als Aktionskünstler auf sich aufmerksam gemacht. So pflasterte er in einem nicht genehmigten Streetart-Projekt die Stadt Zürich mit Fragen zu, wie: „Sind Sie ein guter Mensch? Seit wann?“ Mit Provokationen arbeitet Thomas Meyer auch in seiner neuen Publikation.

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Meyer, Thomas
Salis Verlag AG
ISBN/EAN: 9783039300143
18,00 € (inkl. MwSt.)