Darmstädter Krimitage 22. März 2024 / Michael Kibler: Bittere Lüge
Doppellesung mit Elke Pistor
Als Nachlasspflegerin Jana Welzer das Parkett im neuen Büro ihres Elternhauses verlegen lässt, macht der Handwerker eine grausige Entdeckung: Unterm Holz finden sich Spuren eines großflächigen Blutflecks. Durch die Unterstützung ihres Detektivkollegen Steffen Horndeich stellt sich schnell heraus, dass es sich um menschliches Blut handelt. Und dass die Menge des Blutes auf eine schwere Gewalttat zurückgehen muss. Der Gedanke, das neue Geschäftsdomizil dort einzurichten, wo ein Mensch ermordet wurde, lässt Jana keine Ruhe. Gemeinsam mit Steffen Horndeich versucht sie das blutige Geheimnis zu lüften. Horndeich und Jana rollen die Geschichte des Hauses und seiner Mieter auf. Und stoßen dabei auf Geheimnisse, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wären. Societäts-Verlag, erschienen am 7.10.2023, 400 Seiten, ISBN: 9783955424657, 15,00€
Michael Kibler für die Darmstädter Krimitage vorzustellen wäre wie Lilien auf dem Böllenfalltor zu pflanzen. Wir wollen ihm hier diese Möglichkeit bieten. Nicht jeder erfolgreiche Autor wusste schon als Kind, was er einmal werden würde. Bei Michael Kibler, der am 24. Februar 1963 in Heilbronn geboren wurde, war es auf jeden Fall nicht der Traumberuf von Kindesbeinen an. Es scheint aber so, dass er schon in sehr jungen Jahren seine Liebe zu Büchern entdeckte. Wie sonst ließe sich sein Studiengang sonst erklären? Er entschied sich nach dem Abitur und anschließend absolviertem Zivildienst für ein Studium der Germanistik in Frankfurt am Main. Als Nebenfächer wählte er Psychologie und Filmwissenschaft, was ihm heute beim Schreiben seiner Romane sicher zugutekommt. Die Promotion erlangte er schließlich 1998. Seinen beruflichen Weg begann Michael Kibler in der Öffentlichkeitsarbeit. Später ging er dann als Texter in die Selbstständigkeit.
Die Darmstädter Krimitage 2024 werden unterstützt von: Volksbank Darmstadt-Mainz, Sparkasse Darmstadt, Bernds Weinquelle, Förderkreis Kultur Darmstadt, HEAG-Kulturfreunde, Merck KGaA, Syndikat und DAXL Veranstaltungstechnik