Darmstädter Krimitage 19. März 2024 / Florian Wacker: Die Spur der Aale
Doppellesung mit Marc Jansen
Ein toter Zollfahnder im Main. Ein kleiner Fisch von verdammt großem Wert. Und eine ungewöhnliche Ermittlerin mit eigenem Kopf und brisanter Vergangenheit. »Die Spur der Aale« ist der packende erste Fall für die Frankfurter Staatsanwältin Greta Vogelsang vom Dezernat für Umweltverbrechen und Artenschutzdelikte. Frankfurt im Hochsommer. Staatsanwältin Vogelsang wird während eines Bereitschaftsdienstes an den Main gerufen. Die Polizei hat eine Wasserleiche geborgen. Es handelt sich um Lars Mathissen, Zollfahnder am Frankfurter Flughafen. Die Abteilung für Kapitalverbrechen übernimmt vorerst, doch Vogelsang lässt der Fall nicht los. Immerhin legte ihr Mathissen Hinweise auf ein Schmuggelnetzwerk vor, das von Frankfurt aus mit wertvollen Glasaalen handeln soll, und drängte sie zu Ermittlungen. Jetzt ist er tot. Und Vogelsang plagen Zweifel: Hätte sie seinen Hinweisen intensiver nachgehen müssen? Sie beginnt, auf eigene Faust und gegen Widerstände aus den eigenen Reihen zu ermitteln, und stößt dabei tatsächlich auf Indizien, die Mathissens Verdacht zu belegen scheinen.
Kiepenheuer & Witsch Verlag, erschienen am 6.7.2023, 240 Seiten, ISBN: 9783462003451, 17,-€
Florian Wacker, geboren 1980 in Stuttgart, studierte Heilpädagogik und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er arbeitete in der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Jugendhilfe. Gelegentlich schreibt er, neben Romanen und Krimis auch fürs Theater. Sein Stück Wolfserwartungsland wurde 2018 am Schauspiel Leipzig uraufgegführt, 2022 hatte die Eisbachwelle an der Schauburg München Premiere. Er arbeitet zudem als Web-Designer. Er war acht Jahre Lead UX/UI Designer bei der Frankfurter Digitalagentur helllicht und arbeitet jetzt selbstständig. Wacker lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.
Die Darmstädter Krimitage 2024 werden unterstützt von: Volksbank Darmstadt-Mainz, Sparkasse Darmstadt, Bernds Weinquelle, Förderkreis Kultur Darmstadt, HEAG-Kulturfreunde, Merck KGaA, Syndikat und DAXL Veranstaltungstechnik