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ISBN/EAN: 978-8-02-734686-8
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
15.12.2022
15.12.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
68 S.
68 S.
Format (T/L/B):
0.4 x 22.9 x 15.2 cm
0.4 x 22.9 x 15.2 cm
Hersteller:
e-artnow s.r.o.
kristoferpaetau@gmail.com
Za sidlistem 22
CZ 14300 Prague
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Die Großstädte und das Geistesleben
Urbane Soziologie um 1900: Geldwirtschaft, Nervenreize und Individualisierung in der modernen Metropole
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Beschreibung
Georg Simmels "Die Großstädte und das Geistesleben" ist ein klassischer Essay der frühen Soziologie, der die moderne Metropole als Labor psychischer, sozialer und kultureller Transformation deutet. In präziser, zugleich philosophisch verdichteter Prosa untersucht Simmel, wie Geldwirtschaft, Reizüberflutung, Arbeitsteilung und Anonymität neue Formen der Individualität hervorbringen. Der Text steht im Kontext der Moderne um 1900 und verbindet Kulturphilosophie mit urbaner Sozialanalyse. Georg Simmel, 1858 in Berlin geboren, war einer der einflussreichsten Denker der deutschen Soziologie und Philosophie. Seine Erfahrungen in der rasch wachsenden Reichshauptstadt, seine Studien zu Geld, Mode, Vergesellschaftung und individueller Freiheit bilden den geistigen Hintergrund dieses Essays. Als Außenseiter im akademischen Betrieb entwickelte er einen besonders feinen Blick für Übergangsformen, Spannungen und ambivalente Erscheinungen der modernen Lebenswelt. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die verstehen möchten, warum die Großstadt nicht nur ein geografischer Ort, sondern eine Form des Bewusstseins ist. Simmels Beobachtungen bleiben überraschend aktuell: Sie erhellen Entfremdung, Urbanität, Beschleunigung und Selbstbehauptung in modernen Gesellschaften mit analytischer Eleganz und nachhaltiger theoretischer Kraft.