Details
ISBN/EAN: 978-3-85869-311-2
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2008
1. Auflage 2008
Erschienen am:
15.04.2006
15.04.2006
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
260 S.
260 S.
Format (T/L/B):
1.8 x 20.5 x 13.7 cm
1.8 x 20.5 x 13.7 cm
Hersteller:
Rotpunktverlag AG
Rotpunktverlag AG
info@rotpunktverlag.ch
Hohlstraße 86A
CH 8004 Zürich
https://rotpunktverlag.ch/gpsr
Importeur:
Prolit Verlagsauslieferung GmbH
Prolit Verlagsauslieferung GmbH
gpsr@prolit.de
Siemensstraße 16
DE 35463 Fernwald
Rotpunktverlag AG
Rotpunktverlag AG
info@rotpunktverlag.ch
Hohlstraße 86A
CH 8004 Zürich
https://rotpunktverlag.ch/gpsr
Importeur:
Prolit Verlagsauslieferung GmbH
Prolit Verlagsauslieferung GmbH
gpsr@prolit.de
Siemensstraße 16
DE 35463 Fernwald
Weitere Details
arrow_forward_ios
26,00 €
inkl. MwSt.
Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen
Beschreibung
Der Wille des Volkes ist ihnen heilig, den Politikerinnen und Politikern jeder Couleur. Demokraten sind sie alle - genauso wie jene, die sie kritisieren. Letztere mögen sich zwar darüber streiten, was unter echter Demokratie zu verstehen ist, sind sich aber einig im Befund, die Demokratie stecke in einer Krise. Tatsächlich ist die Unzufriedenheit groß mit jener politischen Ordnungsform, die uns doch als die bestmögliche erscheint. Urs Marti sucht nach Gründen für die Unzufriedenheit und stellt Fragen nach den Aufgaben, den Chancen und dem angeblichen Versagen der Demokratie in einem historischen und politischen Kontext. Er ruft die großen Themen der klassischen Demokratietheoretiker in Erinnerung, verfolgt die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der modernen Demokratie und analysiert Krisenfaktoren, vom Populismus bis hin zur Globalisierung. Er fragt aber auch nach Alternativen zur gegenwärtigen Form der Demokratie, wobei er neoliberale Versuche, Demokratie neu zu interpretieren, mit der Erfahrung konfrontiert, dass Wahlfreiheit heute für all jene Menschen illusionär ist, die von der Beteiligung an wirtschaftlicher Macht ausgeschlossen sind. Demokratie ist eine historisch gewachsene, aber bis heute zerbrechliche Errungenschaft, dringend entwicklungsbedürftig, aber auch entwicklungsfähig.