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ISBN/EAN: 978-3-423-29010-4
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
96 S.
Format (T/L/B):
1 x 21.6 x 13.8 cm

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dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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im ländchen sommer im winter zur see

Gedichte

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Unser Tipp für Sie

Buchempfehlung von SWR2 vom 03.04.2023

Der Peter-Huchel-Preis 2023 ist an die Lyrikerin Judith Zander verliehen worden. Eine Fachjury hatte ihren Gedichtband „im ländchen sommer / im winter zur see“ als herausragende Neuerscheinung des vergangenen Jahres ausgewählt.

Die Resonanz auf die Vergabe des Peter-Huchel-Preises war wohl noch nie größer als in diesem Jahr. Ein wahrer Shitstorm brach aus, als der Südwestrundfunk im Januar ein paar Gedichtzeilen der frisch gekürten Preisträgerin Judith Zander auf Facebook postete. Viele ereiferten sich darüber, dass die Gedichte „unverständlich“ seien.

Die Preisträgerin Judith Zander selbst vermied es, auf die Aufregungen in den Sozialen Medien einzugehen. Sie las lieber sechs ihrer Gedichte aus dem preisgekrönten Band „im ländchen sommer, im winter zur see“. Darin versammelt die Lyrikerin vor allem Natur- und Liebesgedichte, die aber oft auch einen gesellschaftspolitischen und historischen Bezug haben.

Welche große Rolle Landschaft und Natur in Judith Zanders Gedichten spielen, hob die Literaturkritikerin Angelika Overath in ihrer Laudatio hervor. In diesem Fall eine ganz konkrete Landschaft, nämlich Mecklenburg-Vorpommern, der Heimat von Judith Zander.

Judith Zander nutzte ihre Rede dafür, um denen Dank zu sagen, die es ihr ermöglicht haben, das, „was zunächst immer Selbstgespräch ist, anderen zugänglich zu machen“ und erinnerte gleichzeitig daran, wie schwer es immer noch besonders Frauen gemacht werde, zu publizieren und wahrgenommen zu werden. Dabei sei es auch für sie immens wichtig gewesen, „Vorgängerinnen“ zu haben. So wie zum Beispiel die große Lyrikerin Sarah Kirsch, die vor 30 Jahren ebenfalls mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet wurde.

https://www.swr.de/swr2/literatur/verleihung-des-peter-huchel-preises-2023-an-judith-zander-100.html

Beschreibung

'Ganz außerordentlich wundervolle Dichtung.' Matthias Ehlers, WDR 5 Zwei Orte, zwei Jahreszeiten, zwei Personen in zwei Teilen eines Ereignisses. Das trockene und das feuchte Element, Hell und Dunkel, Innen und Außen, Belebtes, Unbelebtes, Wiederbelebtes und Nichttotzukriegendes bilden die Dichotomien und Isotopien dieser Gedichte, durch die die Tiere ziehen und die Gestirne - denn alles spielt sich gleichzeitig im Himmel und auf Erden ab. Wörtliche und prophetische Rede, untermalt von etwas Musik, ein Gegenübertreten von Sommer und Winter. Auch mit ihrem dritten Gedichtband beweist Judith Zander, dass sie eine Meisterin der kurzen Strecke ist.

Über Judith Zander

Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren und lebt heute in Greifswald. Sowohl ihre Prosa als auch ihre Lyrik wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, dem Uwe Johnson-Förderpreis, dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis und 2021 mit dem Fontane-Literaturpreis. 

Schlagzeile

'Ganz außerordentlich wundervolle Dichtung.' Matthias Ehlers, WDR 5