Emily St. John Mandel: Das Meer der endlosen Ruhe

Buchempfehlung von SWR2 vom 25.7.2023

Ein rätselhafter Videoclip, ein zeitreisender Detektiv, eine Autorin vom Mond und eine Anomalie der Zeit: Mit „Das Meer der endlosen Ruhe“ hat Emily St. John Mandels einen Roman über Sterblichkeit, Schönheit und die Natur unserer Realität vorgelegt.

Emily St. John Mandel wurde im Corona-Jahr 2020 berühmt. Denn plötzlich galt sie als die Autorin, die „es“ hatte kommen sehen. Sechs Jahre zuvor hatte die kanadische Autorin in ihrem Roman „Station Eleven“ davon erzählt, wie nach einer verheerenden Grippepandemie die wenigen Überlebenden Shakespeare aufführen unter dem Wahlspruch: „Überleben allein ist unzureichend“.

Es lohnt, zum Erscheinen von Mandels neuem Roman noch einmal an diese berückend schöne, inzwischen vom US-Fernsehsender HBO adaptierte Dystopie zu erinnern. Denn in einem herrlich selbstironischen Kapitel ihres neuen Romans „Das Meer der endlosen Ruhe“ stellt Mandel eine fiktive Autorin ins Zentrum, die, Achtung, kurz vor Ausbruch einer Pandemie einen Pandemieroman veröffentlicht hat.

https://www.swr.de/swr2/literatur/emily-st-john-mandel-das-meer-der-endlosen-ruhe-swr2-lesenswert-kritik-2023-07-27-100.html

 


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